Ergebnisse Folgestudie: So leiden beeinträchtigte Kinder und ihre Eltern durch COVID-19 Presseinformation / 30. November 2020

Welchen enormen Belastungen Familien mit beeinträchtigten Kindern und Jugendlichen im ersten Corona-Shutdown ausgesetzt waren, hatte eine Studie des Inclusion Technology Lab und Fraunhofer FIT im Mai 2020 gezeigt. Die jetzt veröffentlichte Folgestudie liefert Erkenntnisse darüber, wie die Betroffenen den Pandemie-Sommer erlebten und welche Unterstützungsformen sie im Falle eines neuen Schul-Lockdowns benötigen.

»Mehr als die Hälfte der Befragten sagt, dass ihr beeinträchtigtes Kind auch nach Aufhebung des Frühjahr-Lockdowns die notwendigen Therapien nicht oder nur in eingeschränktem Maße wahrnehmen konnte…. gerade Therapien nach dem Lockdown essenziell gewesen wären, um die entstandenen Entwicklungsrückschritte aufzuholen«, so Dorothea Kugelmeier, Forscherin am Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT.

»Der Mehrwert technischer Endgeräte muss jedoch differenziert betrachtet werden. Viele der Befragten weisen darauf hin, dass ihr Kind aufgrund seiner Beeinträchtigung nicht in der Lage ist, digitale Medien zu benutzen«, sagt Dr. Raimund Schmolze-Krahn, Vorstand des Inclusion Technology Labs.

Die Studienergebnisse sind hier: Nach dem Frühjahrs-Lockdown: Entspannung in der Corona-Lage bleibt aus. So erlebten beeinträchtigte Kinder und ihre Familien den Pandemiesommer